Ich lasse mich nochmal dazu hinreißen einen Text über mein Blog zu schreiben, aber diesmal nicht wie beim letzten Mal über technische Dinge sondern über mein persönliches Ziel, bzw. meine Ansprüche.

Ich habe bei basicthinking einen Artikel gelesen, der mich dazu verleitet hat. Dort hat ein jemand 10 Regeln aufgestellt warum es nicht wichtig sei viel zu bloggen.

Ich will gar nicht diesen Author kritisieren, ich bin Blutneu hier, was weiß denn ich schon über Regeln und Wichtigkeiten. Ich will nur sagen wie es mir auf meinem Blog geht.
Ich schreibe so viel, wie mir in den Kopf kommt, nicht mehr. Denn ich möchte den Inhalt auf meiner Seite zumindest so qualitativ hoch halten, dass ich ihn mir angucken kann und sagen kann, besser konnte ich es nicht, bei jedem Artikel. Gut nicht jeder Artikel hat die selbe Qualität, aber ich bin ja auch nicht jeden Tag gut drauf.

Ich blogge kaum, über die Bloggosphere, vielleicht ändert sich das noch, sondern stelle Texte in mein Blog, die ich eh geschrieben hätte, ob ich ein Blog habe oder nicht, abgesehen von den wenigen Beiträgen über mein Blog. So soll es auch bleiben, wenn ich merke, ich schreibe nur noch um zu schreiben, um Buzz zu erzeugen, dann hör ich auf, versprochen! Ich will den Inhalt hochhalten und nicht mich selbst.

Soweit so gut, was mich dabei nur stört, oh ich Armer, nein, ich habe mitlerweile durchschnittlich 15-20 Besucher am Tag, aber wenn von denen einer Kommentiert, dann kann ich schon froh sein.
Ich will aber nicht Buzz, Traffik oder wer weiß was sondern Feedback zu meinen Texten und seis nur: “ Habs gelesen, denk drüber nach, da haste Blödsinn geschreiben, bla warum, cau.“
Was ich mich frage, interessiert euch das nicht, oder kapiert ihr meine Texte nicht, seid zu schüchtern? Hey nur weil ich über Philo, Sowi, Geschie und so weiter schreibe, heißt das doch nicht, ihr sollt auch wie in der Schule in der letzten Reihe sitzen und hoffen der Lehrer nimmt euch nicht dran.

Also vielleicht ja damit, ich würde gerne wissen was meine Besucher daran hindert auf onezblog zu kommentieren. Denn diese Besucher sind mein Anspruch, sonst kann ich auch weiter für mich schreiben, ich will Meinungen. Denn beschwiegen zu werden ist echt ma schlimmer als nicht gelesen zu werden.

Bitte sagt mir eure Meinung, was hindert euch daran zu kommentieren!!!

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17. Juli 2006

Kommentare

Ja und nein. Wenn mich keiner liest, kann auch keiner darüber schweigen, denn Schweigen ist ein resultat, so wie Reden ja auch. ich schweige weil… ich rede weil… Nicht gelesen werden kann auch keine Reaktion hervorbringen.
Aber ehrlich? Ich habe diesen text eher aus ein bischen Frust geschrieben und deshalb nicht über jeden Satz nachgedacht, er war wohl eher eine Phrase. Dennoch, was ich oben geschrieben habe, stimmt auch so, denke ich.

🙂
Aber der Einwand, bzw. das Infragestellen war an dieser Stelle schon richtig.
Übrigend kleines erstes Fazit, über 20 besucher durch deinen Eintrag, 3 Kommentare

<blockquote>Denn beschwiegen zu werden ist echt ma schlimmer als nicht gelesen zu werden.</blockquote>
Den Satz soddest du unbedingt mal erklären. Eigentlich esultiert doch aus "nicht gelesen werden" "beschwiegen zu werden". Wie also kann zweiteres schlimmer sein, wie ersteres? Also eins bedingt zwei, doch zwei bedingt nicht eins. Dennoch soll zwei schlimmer sein … häh?

merke: Lasse einen Programmierer niemals menschliche Probleme evaluieren, denn solange die Problemstellung nicht hinreichend logisch begründet ist, wird er zu keinem Ergebnis kommen können :-))))))

Höchstens 5-10% sind aktive Nutzer. Der Rest konsumiert passiv. Egal wo und wann. Das ist quasi ein Grundgesetz. Also 90/10 oder vielleicht auch 20/80. Aber nicht mehr.

Die letzten 3 Beiträge die ich schlichtweg aus Frust geschrieben habe und bei denen ich nie und nimmer damit gerechnet hätte das da jemand einen Kommentar dazu abgibt, haben zusammen ~2.800 Hits und ~100 Kommentare.
Die letzten 3 Beiträge die ich aus Lust am Bloggen geschrieben habe, dümpeln irgendwo im Statistik-Nirvana rum.

Für die 3 Top-Beiträge habe ich zusammen ca. 1 Stunde gebraucht um sie zu schreiben (hinsetzen, lostippen, kurz drüberlesen, fertig).
Schreibe ich eienn Beitrag aus Spaß am Bloggen, sitze ich schon mal 3-4 Tage an _einen_ Text und überlege hin und her.

Dein Hauptantrieb für diesen Beitrag (hat ja schon 6 Kommentare), war … ?

Ergo: Nicht denken, bloggen.

Ich würde da an Deiner Stelle keinen Gedanken drauf verschwenden, wirklich nicht. Bei mir war es monatelang sehr, sehr still. Es dauert eine Weile (ich weiß ja nicht, wie lange Du schon dran bist…), bis man selbst einen Plan hat, was man schreiben will, und bis man mehr oder weniger seine eigene Stimme findet. Und es ist wirklich seltsam, wo die Leser auf einmal erwachen und kommentieren, und wo nicht. Da hat man gar keinen Einfluß drauf beim Schreiben.

Bei mir war es so, daß sich im Laufe der Zeit ein kleiner, treuer Leserkreis etabliert hat, der dann auch kommentiert hat. (Okay, und nun kann ich es ja gestehen: es war eine internationale Blogger-Intrige von Bloggern aus Beirut und Tel Aviv, die diesen ganzen Konflikt angezettelt haben, um ihre Zugriffzahlen in die Höhe zu treiben. Hi hi, die Idee ist bloggenswert!)

Ich würde auch sagen: Schreiben, ehrlich sein, bei anderen mitkommentieren und abwarten. Durch diese wunderbare Vernetzung lernt man so nette Leute kennen, ihre Ansichten und Gedanken. Und ich habe immer noch bei jedem Kommentar Herzklopfen und bin gespannt, was da nun steht. Das ist der Spaß am Bloggen – und was man nicht-bloggenden Freunden praktisch nicht erklären kann.

Und dies ist der 7. Kommentar!

@Lila.war übrigens Kommentar 8, meiner ist Nr.9
Ja ich habe ja auch im Nachfolgenden Artikel geschrieben, dass ich dann eben so weitermache wie bischer, mich ein wenig mehr in Geduld übe und der gleichen.
Ich finde es nur schade, dass Beiträge wie der über das Bich „Klaras NEIN“ nicht kommentiert werden, Beiträge wo google, Pagerank, oder ähnliches kommentiert werden wie nix.
Also kann ich mich nicht beschweren, dass keiner kommentiert, das habe ich gelernt. Aber was die Leute kommentieren, naja, ich will niemanden schlechtreden, jeden interessiert das seine.
ich war nur so gefrustet, da die Artikel, in die ich zeit und Gedanken investiert habe, keine und die eben nur runtergeschrieben richtig beachtung gefunden haben. Aber so ist das Leben.

@alle
Aber dennoch danke für all dei Tips hier. hat mir geholfen mir über manches klarer zu werden, danke an alle die diese Zwei Texte kommentiert haben!

also, da muß ich noch schnell einwerfen: denk Dir einfach, die Beiträge, in die Du so viel Arbeit investiert hast, sind einfach SO gut, daß das Publikum nur noch stumm staunt und nichts mehr zu fragen, zu ergänzen oder zu meckern hat 😉

Na dann danke ich nochmal für das Lob, rundes Schreiben ist seit jeher mein Ziel, ich habe noch einen langen vor mir und Lob bestärkt mich genauso wie Kritik.
Allerdings, so sehr ich auch von meinen Meinungen überzeugt bin, denke ich doch genauso, es gibt immer eine Menge auszusetzen, sei es nur um sich nach einer Diskussion von zwei Seiten zu nähern und doch zu merken, man war gar nich so weit voneinander entfernt.

Nein, du bist weder zu abstrakt noch rechthaberisch, mit "erschlagen" meine ich einfach deinen Stil.
Deine Artikel sind rund, verständlich in sich geschlossen.
Zum Beispiel die "Lüge" ; Ich las den Artikel einmal, ich las ihn
ein zweites Ma,l machte mir so meine Gedanken und verzichtete darauf zu kommentieren, weil ich für mich entschied – dem ist nichts Wesentliches mehr hinzuzufügen. Es könnte allenfalls in "Haarspalterei" ausarten.

Nachtrag – da ich noch nicht alle deine Artikel gelesen habe, kann es durchaus sein das ich doch noch den ein oder anderen Kommentar hinterlassen werde.

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