Studierender der Philosophie mit dem vorläufigen Studienziel Bachelorabschluss

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Ab jetzt drücke ich mich nurnoch gestellzt, unglaublich abgehoben, für Nicht-Philosophen absolut unverständlich aus. Ich bin also jetzt auch student, hab mir meinen ersten Stundenplan zusammmengebastelt. Ich bin aber echt am Arsch, jeden Tag zu Uni, dreimal um Neun Uhr. Aber ich habs ja immer gesagt, jetzt beginnt der Ernst des Lebens, Spaß hatten wir genug, früher war eh alles besser, ab jetzt ist alles wenn nicht sinnfrei, dann wenigstens absolut Zweifelhaft.

. ich bin jetzt Philosoph

Ernüchternd war allerding, ich habe erfahren, das dauert ja alles ungewöhlich lange bis ich dann mal auch mal Professor bin. Was man so alles schon nur für son popeligen Bachelor alles machen muss

. meine Herren

Mir wurde das so vorgekaut in den Einführungstagen, jetzt wo ich mich aber alleine damit konfrontiert sehe, 180 Punkte brauch ich, son oller Punkt soll dreißig Stunden arbeit Wert sein.

. adam Riese war quasi auch Philosoph, also 180 x 30 = 5400 Stunden Arbeit!!!

5400 Stunden Arbeit, das sind ja 225 Tage reine Maloche. Hab ich 6 Semester Zeit für, also drei Jahre, son Jahr hat mal übern Daumen gepeilt 365 Tage.

. kommt hörn wir auf, mir wird schwindelig und Mathe studier ich ja auch nicht.

Was ich eigentlich mit diesem Artikel ausdrücken will [ihr wisst immer ein Fazit, immer ein Fazit, das ist wissenschaftlich] weiß ich auch nicht so genau. ich freu mich der Tristesse des Gymnasium entwichen zu sein, lernen zu können/dürfen, der Philosophie nachhängen zu können/dürfen. Vielleicht den einen oder anderen Gesprächspartner zu finden und

ich habe auch wieder Internet. Nach meinem T..Tr..Trauma mit dem T. Zwei Wochen Unfähigkeit eines großen Unternehmens überstanden, bin wieder mitteilungsbereit.

. danke