Bin jetzt schon genervt, ziemlich. Obwohl ich doch noch Glück hatte mit dem Einstieg. Wenn ich so die einiger anderer mitbekomme. Zu volle Hörsäle, keine Kopierer die nicht jedes 10 Blatt zerfleischen, Proffessoren/innen die es nicht schaffen bis in die dritte Reihe vorzudringen aufgrund ihres Sprechorgans und einhergehen keine Mikrofone, zumindest keine die funktionieren, oder wenn doch, sicherlich niemand der weiß wie man sie anschaltet.

. Fakt ist, es funktioniert einfach nix

Semesteraperate sind sehr nützliche Dinge wenn man sie benutzen könnte. Aber entweder sind sie elektronisch und schmeißen solche einen
Fatal error: Cannot redeclare class ilinitialisation in /opt/ilias/htdocs/Services/Init/classes/class.ilInitialisation.php on line 40
aus und funktionieren nicht. Oder aber sie sind aus Papier, mit Liebe und Arbeit vom unbezahlten Mitarbeiter zusammengestellt. Das Problem dabei ist, die Kopierer fressen diese liebevoll behandelten Papierstücke sehr gerne und in hoher Stückzahl. Da mit Liebe gemacht nunmal eine Qualität beschreibt und Quantität nicht zu erwarten ist, bleibt Ersatz für die armen kleinen gefressenen Papiere eben auch nicht zu erwarten.

Nachdem ich mich jetzt sehr aufgeregt habe noch der ein oder andere Fakt, der dem engegenläuft. Alle Veranstalltungen haben Elemente, die mich sehr interessieren. Ja einige Leute glaube ich auf meiner Wellenlänge um es mal vorsichtig zu beschreiben, denn die meisten meiner Comilitonen/innen studieren auf Lehramt und werden wohl zu einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit nicht mehr langunter uns weilen. Zur information, 90% der Philosophiestudienanfänger werden ihren Abschluss nicht machen, oder zumindest nicht in Philosophie. Wenn man aber davon ausgeht, dass mindestens 50% der Bachlorstudierenden abschließen, kann man sich ausrechnen wie viele Lehrämtler übrigbleiben: na sagen wir mal ein paar.

Aber die meinte ich auch nicht, wenn doch sicher auch dort nette Menschen zu finden sind. Vielleicht sogar um einiges mehr nette als bei den richtigen Philosophen. Aber mir ging es jetzt eher um die gehaltvolle Wellenlänge. Zum Feiern habe ich Kai in Marburg, mal echt jetzt, da brauch ich nicht noch mehr, Fakt.

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18. Oktober 2006

Kommentare

Das sind die Niederungen des Alltags, mit denen auch Philosophen zu kämpfen haben – vielleicht um die Bodenhaftung nicht zu verlieren, dem Höhenflug entgegenzuwirken???????

Jetzt wo ich doch das erstemal denken lernen soll? Also wenn ich mich so umguck[achtung arroganz] sollte alles reibungslos vonstatten gehen, damit einige wenigstens den Ansatz des dankens zu Genuss bekommen 😉

"Ansatz des Dankens" ist auch nicht schlecht, kannst du aber inzwischen mehr als nur ansatzweise. Das tut gut. – Habe auch Spaß daran, meinen "Senf" ab und an dazuzutun.
Auf ein gelungenes Menu.

Man gewöhnt sich dran…mehr oder weniger. Ich hab dann ja doch schon das ein oder andere Semester auf dem Buckel. Und ich kann freudig sagen, dass die Kölner Uni es noch nicht geschafft hat, mir in den ersten zwei Semestern die Motivation im Keim zu ersticken. Das konnte die Bonner zum Schluß schon ganz gut und völlig desinteressiert routiniert. So sind sie, die Unis. Alles Pottsäue miteinander 😉

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