Essen und nicht surfen, s'il vous plaît!

mc-donalds
Ich bin gerade im Mc Donalds in der Nähe der Sorbonne in Paris gebeten worden, das Lokal zu verlassen, weil ich dort an meinem Netbook gearbeitet habe. Erst habe ich gedacht, dass sei ein in schlechtem Englisch vorgetragener Promotionsscherz, aber als nach einer Bedienung auch der Manager zu mir kam um mich höflich herauszubitten, habe ich mich schon recht verarscht gefühlt. Zwischen 12 und 16 Uhr sei das Benutzen von Computern nicht erlaubt, weil sie nicht genug Plätze zur Verfügung hätten. Versteh ich ja irgendwie, aber dennoch komisch. Ich also die Straßenseite gewechselt und mein Geld in den Quick getragen, einer französischen Fast-Food-Kette. Mal sehen, ob ich hier gleich auch rausfliege, oder ob man mich den Artikel wenigstens noch zu Ende schreiben lässt.

Hier im Quick sitzt man nicht so bequem und außerdem wurde mir hier vor ein paar Wochen meine Tsche geklaut, weshalb ich in den Mc Donalds gewechselt bin, während ich auf meine Freundin warte, wenn sie ihre Vorlesungen in der Sorbonne besucht, aber jetzt sind die raus. Nächstes Mal probiere ich den Starbucks um die Ecke aus. Ich befürchte nur, dass hier alle „Dienstleister“, also auch die sich eigentlich wirklich so verstehenden ausländischen Firmen, dem pariser „Charme“ erlegen sind. hier wird man meist wie die hinterletzte Sau behandelt und nicht wie ein Gast, den man erfreut noch ein weiteres Mal begrüßen möchte. Naja, andere Länder, andere Sitten. Und für unsere Freundlichkeit in der Gastronomie sind wir Deutschen ja auch nicht unbedingt bekannt, wobei Paris das noch um längen topt.

Sachen gibts. Mann, Mann, Mann.