wenn ich schaue seh ich nichts
wenn ich sehe seh ich schwarz
alles kommt auf einmals
die gedanken überschlagen sich
gestern so weit
schönes wie hinweggeschleudert

in dem strudel meines lebens gibts kein pfropfen um zu stoppen
die zeit nimmt sich was ihr gehört
der verstand rebelliert nicht mehr
das vertrauen schwindet
ist nur noch theoretisch
alles zieht und zerrt an mir und doch niemand hier der weiß
alles wissen alles gute entsteigt
ins weite all

doch ich habe höhenangst
ich steige auf um mich zu finden doch der strudel klebt an mir
es gibt nicht hoffnung es gibt nur angst
wo bist du ich bräucht dich jetzt

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27. Mai 2002