Haruki Murakami ist der wohl bekannteste japanische Literat dieser Zeit und ich bin ihm ebenso verfallen, wie ich keinem Buch von Hermann Hesse entgehen kann. Ich lese Murakami nicht, ich verschlinge seine Bücher und wenn ich das eine weggelegt habe, treibt es mich in den Buchladen um das nächste zu kaufen. Glücklicherweise, habe ich von einem lieben Menschen zu Weihnachten alle ins deutsche übersetzte Bücher von Haruki Murakami bekommen.

Was mich nur immer wieder die Bücher weglegen lässt, ist die Tatsache, dass ich nicht in Worte fassen kann, was mich so sehr an seinen Erzählungen fasziniert. Ich kann weder bestimmen, ob es der Stil, die Geschichte, die Art des Denkens, oder die Anregung meiner Gedanken ist, die den Reiz Murakamis ausmacht. Nein, ich kann auch nicht sagen, dass es eine Mischung aus allem ist. ich kann einfach gar nichts sagen. Es ist so irreal, wie die Bücher Murakamis selbst.

Nachtrag: Ich glaube es ist deshalb, weil Murakamis Bücher mih verwirren, auf eine herrlich unangenehme Art. Nach beendigung seiner Bücher bleiben Fragen übrig, die sich nicht in Worte und Gedanken fassen lassen, also nicht da sind. Eine Stille im Meer des Lebens. Eine Stille in der Hölle der Worte. Nicht beschreibbar, weil nicht nötig zu beschreiben.

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10. Januar 2008

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