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Es ist selten, dass mir zu einem Film, der mir eigentlich gefallen hat, nichts wesentlich Interessantes einfällt, worauf ich meine Leser hinweisen möchte, um sie anzuregen, den Film zu schauen. Banlieue 13, der in Deutschland den komischen und fast peinlichen Titel „Ghetto Gangz – Die Hölle vor Paris“ trägt, ist aber ein Film, dessen Geschichte so durchsichtig und plump ist, dass es mir trotz hirnmarterung nicht einfallen will, da einen Punkt zu setzen.

banlieue13Es lohnt sich einzig und allein aus ästhetischen Gesichtspunkten den Film zu sehen, wenn man Geschmack an Martial Art hat. Die Kampfkunst ist zwar auch nicht besonders beeindruckend in Banlieue 13, aber die Verfolgungsjagden, in denen Mal nicht Autos und sonstiges schweres Gefährt im Mittelpunkt steht, sind wirklich beeindruckend. Angelehnt an der aus Frankreich stammenden Kunst des Parkour, sich elegant und effektiv durch die Stadt zu bewegen, ist es schon schön anzusehen, wie der Held durch die Straßen des Ghettos flieht. Dieser Held ist auch noch treffender Weise der Errfinder dieser Kunstform oder Sportart, je nach dem, welche Perspektive man dafür wählen möchte. David Belle überzeugt dementsprechend auch nicht als Schauspieler, denn sein Gesicht ist kaum zu mehr als zwei bis drei Mimiken fähig, wie es scheint, aber mit Fokus auf Parkour ist der Film wirklich sehenswert. Deshalb im Folgenden auch noch ein schönes Parkourvideo:

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21. Januar 2010