Man bekommt ab und an Stöckchen hingeworfen, wenn man Betreiber eines Weblogs ist. Dann kann man sich freuen, ob seiner Bekanntheit und es an irgendwelche Blogs weiterwerfen, die man so kennt oder von denen man gerne ein wenig mehr Aufmerksamkeit hätte. Man könnte also meinen, ein Stöckchen sei so etwas wie eine Babyrassel, man freut sich drüber und wirft sie andern an den Kopf um von ihnen beachtet zu werden. Falsch, völlig falsch, dieser Artikel soll aufklären!Wie meistens ist dieses Phänomen vielschichtig und nicht mit einfachen Worten zu erklären. Diesem Irrtum ist die Wikipedia aufgesessen, denkt sie doch aus dem schnöden Email-Kettenbrief Gemeinsamkeiten ableiten zu können. Da aber sehr viele Stöckchenblogger auf den falschen Artikel verweisen, muss einfach aufgeklärt werden. /dass alle dann ab jetzt auf diesen Artikel verlinken statt auf die doofe wikipedia versteht sich von selbst

Im Sinne des großen Aufklärers Immi Kant, werde ich zuerst eine Problemerörterung vornehmen. Es gibt mindestens zwei. Probleme. Die vielschichtig miteinander verworren sind (den Satz habe ich mir nicht ausgedacht sondern irgendwo gelesen, finde nur nicht mehr die quelle, man bedenke die schier unendliche Möglichkeit der Verworrenheit bei zwei! Problemen).

Die Bedingungen der Möglichkeit von Stöckchen werde ich allerdings hier nicht offenlegen, man verstehe mich. Selbst einen kategorischen Stock werde ich hier nicht präsentieren können, wohl aber ganz viel Quatsch, der zumindest die Grundlage eines Stöckchen ist, sein Ding an sich also.

Stöckchen sind zum linken da. Ich will jetzt niemandem einen grün schielenen Blick nachsagen (ja Technorati ist gemeint) aber das hat ja die hochheilige Wikipedia geschrieben. ist also auch richtig. Links = Aufmerksamkeit = tollerer Buchstabe vor dem #-Blogger. Durch Stöckchen kann man sein Blog bekannter machen und viel Spaß mit „Freunden“ haben. Auch wenn man die noch nie gesehen hat.

Es geht nicht um den Inhalt, der in einfach gestellten Fragen daherkommt, sondern um den Fun der Community. So ist das, wirklich. Also an alle die diese Fragen beantworten, als wären sie bei einer Klassenarbeit, ihr habt den Sinn nicht verstanden, Spaß, Spaß, Spaß oder auch Fun 2.0, wie man eben so tickt.

Wer jetzt denkt, ich würde das irgendwie verurteilen, der hat aber einen Stock im… lassen wir diese Vergleiche. Ich kann durchaus etwas Positives an diesem Stöckchengedöns entdecken. Google liebt Links. Blogger werfen Stöckchen ohne Ende. Stöckchen sind ne Menge Links. Google liebt Blogs. Stöckchen sei Dank. Niht nur. gewiss.

Aber Stöckchen fördern die netzinterne Macht von Blogs. Also schmeißt mehr Stöckchen, aber bedenkt bitte es kommt nicht auf die Fragen an und schon gar nicht auf die Antworten.

Damit meine Aufklärung auch wirklich jeden erreicht, schmeiße ich mal ein Stöckchen los, aber dafür ein eigener Artikel, mach ich gleich, muss nur noch ein paar Stunden an den Fragen feilen. /Stöckchen ist losgeflogen

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2. Mai 2007

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