Mac ist auch nicht so das Wahre

Gibt es doch nicht, da bin ich extra zum Mac gewechselt, in der Hoffnung Bluescreens der Vergangenheit zuführen zu können und dann das: Während ich meine Hausarbeit tippe, stürzt mein MacBook ab und die Autospeicherfunktion von open Office hat zeitgleich auch noch versagt. heißt konkret, dass ich über eine Seite verloren habe, die ich jetzt nochmal schreiben darf. Da ich aber nunmal der intuitive Schreiber bin, habe ich natürlich nichts mehr von dem im Kopf, was ich da vor 5 Minuten fabriziert habe. Ich könnte mich vielleicht aufregen.

Ich meine, so einfach wird es nicht sein, einen funktionierenden Computer herzustellen, mit einem Betriebssystem, was nicht andauernd wichtige Daten pulverisiert. Jedenfalls schaffen es zwei ungemein finanzkräftige Unternehmen wie Aplle und Microsoft es jedenfalls nicht. Wie sieht es denn mit dem Open Source Projekt von Linux aus? Wenn das so weiter geht mit meinem Mac, nein das war nicht der erste Bluescreen, der zugegeben schöner aussieht als bei Windows, dann werde ich mir wohl auch mal Linux zuwenden und dort auf mehr Stabilität hoffen.

Woran liegt das aber, dass die beiden großen ihre Software lieber schön aussehen lassen, unglaublich viel können lassen, was kein Mensch braucht und sich nicht lieber darauf konzentrieren, dass die Dinger ausnahmsweise mal richtig funktionieren. ich meine, ich muss nicht unbedingt auf die häßliche Oberfläche von Windows 95 zurück, aber wenn das dann ohne abstürze gehen würde, ich wäre sicherlich sofort dabei.

Dieser ganze Mac-hype kommt mir ohnehin, seit ich selbst, nicht sonderlich stolzer, Besitzer eines MacBooks bin, komisch vor. Was sind denn so die meisten Argumente der Macianer gegen Microsoft? War da nicht meist auch die Sicherheit und die Funktionalität dabei? Also mein mir in Tschechien geklautes Acer-Notebook ist in den ersten Monaten der Nutzung weit weniger abgestürzt als dieses MacBook. Zudem empfinde ich die Schönheit von OsX meist eher als störend. Es hilft zwar Kommilitonen zu beeindrucken, die beim surfen ab und an mal über die Schulter schaun, aber mal im Ernst, das Windows Datei-System ist um einiges durchdachter, zumindest für Vielnutzer wie mich. Auch die Startleiste, beim Mac Dock genannt, ist übersichtlicher, denn dort sind nicht nur lustige nette kleine Icons, sondern steht der Name des geöffneten Dokuments, eine weit wichtigere Information, als die animierten BlinkBlinks im Doc.

Es gibt auch ne Menge Dinge, die ich eigentlich nicht mehr missen möchte, dazu gehören die F9-12 tasten und die Farbdarstellung im Netz, aber wenn der mac weiterhin zu abstürzend daher kommt, weiß ich nicht ob mich das bewegen wird, Apple-Besitzer zu bleiben.