Mit der Kreativität ist das so eine Sache. Wenn ich einen Artikel schreibe, dann habe ich meistens dabei Ideen für noch drei Artikel, die ich im Anschluss oder als Ergänzung schreiben könnte. Doch wie das so ist, man hat keine Zeit/ Lust und macht sich ein paar Stichpunkte um die Artikel später schreiben zu können. Dann sitzt man am nächsten Tag oder eben ein paar Stunden vor eben diesen Notizen und starrt darauf. Leere.

Warum sind Ideen immer auf einem Haufen anzutreffen und nicht schön gemütlich über den Tag verteilt? Ich habe wirklich manchmal Lust etwas zu schreiben, aber nichts kommt. Ich lasse es dann immer sein, weil so halbgare Artikel finden sich schon genug in diesem Blog, als dass man diese auch noch mit Nonsense garnieren müsste.

Wenn aber mal der Knoten geplatzt ist, muss ich irgendwann aufhören, weil ich entweder ins Bett muss, in die Uni, zum Fußball oder ganz einfach eine Sehnscheidentzündung im verzug ist. Ich kann nicht stundenlang am Stück schreiben, da tun mir irgendwann die Hände weh.

Ich hoffe ja schon seit Ewigkeiten darauf, dass es irgendwann mal wirklich brauchbare Spracherkennungssoftware geben wird, die mir das Schreiben abnimmt. Einfach labern und dann werden Kommas und Konsorten richtig gesetzt, ich würde keine Rechtschreibfehler mehr machen, einfach wunderbar wäre das.

Die momentane Stille ist aber einigen Projekten geschuldet, die mich voll einnehmen und mir keine Zeit zum recherchieren besserer Artikel lassen. Aber eigentlich bin ich auch ganz froh darum, sonst hätte ich mich auch noch in diese unsägliche Maingold-debatte eingemischt und ich weiß wirklich nicht was ich von dieser ganzen Blog-Herbst-Sache halten soll. Also blogge ich einfach munter weiter. Beta versteht sich.

20. September 2007

Kommentare

Das hat mit der Muse zu tun, die einen eben nicht permanent knutscht, wenn dann aber richtig fette Schmatzerl verteilt. Leider sind oft Dinge wie Muse und Arbeit nicht gleichzeitig zu haben.

Die brauchbarste Spracherkennungssoftware ist und bleibt die Sekretärin. Bezüglich der Kreativität, die nötig ist einen guten Artikel zu schreiben, würde ich mehr den ersten Input hervorheben, der dich auf eine gute Idee bringt. Die darauffolgende Recherche dient dann mehr dazu die eigenen Gedanken auf Basis der Anregung zu fundieren. Auf dem journalistsichen Niveau des Durchschnittsbloggers besteht da aber auch Spielraum für eigene Präferenzen.

Kommentarfunktion ist deaktiviert