Wie soll man über die Liebe schreiben ohne nur über und mit sich selbst zu reden, wie eine Objektivität gewährleisten bei einem so starken Wort, stark für mich, für den Leser dieses Textes, für die Menschheit an sich?

Ich möchte dennoch den Versuch starten, dem Geheimnis der Liebe ein wenig nachzugehen, obgleich ich doch weiß, Objektivität in der Liebe gibt es nicht, aber als Anregung verstanden und nicht als Wahrheit, kann dieser Text eine von mir zu erreichen versuchte Objektivität darstellen.

In diesem Text möchte ich nicht die Klischees der Liebe zerstören, es gibt davon zu viele und auch ihnen ist, wie der wahren Liebe nicht entgegentretend zu begegnen. Den Versuch eines Aufräumens mit den Gesichtern der Liebe soll dieser Text doch darstellen, dem Widersprechen von Klischees werde ich in einem anderen Kapitel unternehmen.

Liebe: Gefühl, Entscheidung oder Illusion

Liebe, ein Gefühl oder eine Entscheidung, beides oder nur eine Illusion? Letzteres kann wohl verneint werden, dafür taucht dieses Wort zu oft auf, in jedem Menschen selbst, in der Gesellschaft, in der Politik, in der Geschichte, ja sogar in der Wissenschaft. Liebe kann nicht nur eine Illusion sein, es sei denn, das menschliche Leben selbst sei nur Illusion, dem widerspricht aber mein Denken, Fühlen und Leben. Denn, angenommen das Leben und somit auch die dort sehr verquickte Liebe sei nur Illusion, gibt es doch etwas, wir Menschen, die dieser Illusion empfänglich gegenüber sind, also als unsere Realität wahrnehmen. Somit ist keine Absolutheit der Liebe geklärt, aber eine Gewissheit, der Bedeutung der Liebe für unser Leben garantiert. Über diese möchte nun schreiben.

Liebe wird meistens als Gefühl beschrieben, wir alle kennen die Metapher der Schmetterlinge im Bauch, die rosarote Brille, das Ausschalten des eigentlichen Menschenverstandes. Wir tun Dinge, die uns sonst nicht in den Sinn kommen würden, scheinen nur noch aus einem Gedanken zu bestehen, dem Gedanken an unser Gegenüber, dem unsere Liebe gilt. Unsere Gefühle spielen verrückt, die Gedanken scheinen sowohl still zu stehen als auch sich schneller zu drehen um einen Punkt, als wir es jemals für möglich gehalten hätten. Leistungen, zu denen wir uns nie in der Lage gefühlt hätten, gelingen mühelos, manches, sonst so gewohntes, wird zu unbestehbaren Prüfung.

Doch ist dieses Gefühl, das jeder von uns kennt, denn schon die Liebe, dieser kurzweilige Zustand der Verwirrung, in einem positiv empfundenen Sinne, zumindest zum Zeitpunkt des Erlebens. Ich denke nicht, dass dieses Gefühl etwas mit der Liebe zu tun hat, ich nenne es verliebt sein, es enthält die Liebe, ist eine Voraussetzung für sie, vielleicht, aber dieses Gefühl ist nicht die Liebe.

Liebe ist eine Entscheidung

Denn Liebe ist eine Entscheidung, rückgängig zu machen, ja, wie jede Entscheidung, aber niemals zu vergessen. Einmal lieben, heißt immer lieben, nicht weil ein Gewissen es fordert, weil irgendetwas dies fordert, sondern, weil die Liebe eine Entscheidung ist, und die richtigen Entscheidungen zwar umgekehrt werden können, aber dadurch nicht richtiger werden.
Ich meine damit, dass die Entscheidung zu lieben getroffen wird, meist lange nach dem das Gefühl des Verliebtseins abgeklungen ist. Dabei stellt sich die Frage nach Richtig und Falsch, wir fragen uns, ob wir diese Entscheidung treffen sollten oder nicht, sind uns der Tragkraft dieser Entscheidung bewusst und wissen um ihre Bedeutung.
In diesem Entscheidungsprozess sind wir jeglichen Wirkungen, denen ein Mensch ausgesetzt ist, unterworfen: Gefühlen, Gedanken, Logik, Freunden, Verwandten, kurz der Umwelt in der wir uns bewegen. Dadurch kann es durchaus zu einer falschen Entscheidung kommen. In dem Moment der Entscheidung zu lieben, ist es aber eine Entscheidung zum Richtigen, so wird es von der entscheidenden Person wahrgenommen. Diese Entscheidung ist somit umkehrbar, weil man erkennen kann, es war eine Entscheidung, aus den falschen Motiven. Aber sie ist aus Sicht der Person nicht vollkommen wegzuwischen, da es akzeptiert war, zur Zeit der Entscheidung, auch wenn sie möglicherweise falsch ist.

Mit dieser Entscheidung geht man alles ein, was damit zusammen hängt, Verantwortung. Für mich, meine Vergangenheit, meine Gegenwart und, wichtig, meine Zukunft. Auch wenn die Person in Zukunft diese Liebe leugnen wird, kann sie sie doch nicht als Entscheidung aus der Vergangenheit für die Zukunft, also die dann währende Gegenwart leugnen. Verneinen als Gegenwart ja, aber nicht als Entscheidung gegen die frühere Entscheidung. Die Verantwortung der Entscheidung kann nie geleugnet werden, wenn einmal die Entscheidung getroffen wurde, denn sonst war es nie eine Entscheidung, also auch keine Liebe. Der Satz, „ich bin über sie hinweg, ich Liebe sie/ihn nicht mehr“, ist also ein nicht zulässiger, entweder ich habe sie/ihn geliebt, eine Entscheidung getroffen, oder ich nicht. Der Satz müsste also richtiger Weise heißen: „Ich Liebe sie/ihn immer noch, habe mich aber aufgrund einer neuen Entscheidung entschieden diese Liebe nicht mehr zu leben, was mich meiner Verantwortung für die Vergangenheit aber nicht entrückt.“

Liebe ist eine Entscheidung
, eine Entscheidung bedeutet Verantwortung, Liebe ist also Verantwortung, nicht nur für die Gegenwart, sondern auch in Zukunft. Liebe suchen. Liebe finden.

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20. November 2005

Kommentare

Bin jetzt schon genervt, ziemlich. Obwohl ich doch noch Glück hatte mit dem Einstieg. Wenn ich so die einiger anderer mitbekomme. Zu volle Hörsäle, keine Kopierer die nicht jedes 10 Blatt zerfleischen…

Ich bin auch der Meinung, dass man verliebt sein nicht mit Liebe gleichsetzen kann. Aber entscheidet man sich wirklich dazu jemanden zu lieben? Ich bin nicht der Meinung. Ich finde dazu kommt es immer langsam und es passiert auch unbewusst. Eines Tages merkt man dann, dass man jemanden liebt. Aber ich gluabe kaum, dass jemand sagen kann: „Am 22.11.2005 hab ich mich dazu entschieden meinen Schatz zu lieben.“

Scheinbar anteilnahmslos läuft alles alles an einem vorbei
Stille trotz Lärm im Kopf
Entscheidungsunfähigkeit im moment der Sicherheit
Die Frage nach dem Warum wird lauter,
nicht in der Lage sie zu beantworten.
Alles wird unwichtig im Moment des Augenblickes
Was passiert mit mir?

Warum immer wieder diese Qual? Sucht nach Schmerzen? Geliebte
Enttäuschung? Schmerz als Lösung und Ausweg? Was hilft?
Betäubung der Gedanken fungiert nur als Aufschub der Qualen bis zum nächsten Tag.

Immer wieder von vorne. Geben ohne zu nehmen, jedoch ausgenutzt unter dem Einfluß der totalen Hingabe.

Im Augenblick der Begegnung alles vergessen, die Schmerzen und Qualen verdrängt. Zufriedenheit breitet sich im Körper aus. Bis zum Moment des ungewissen Abschied`s.

Und von vorne……….

Die liebe sucht sich ihre protagonisten, und nicht umgekehrt, und deswegen ist wahre liebe keine entscheidung, sondern eine berufung.

ich liebe jemanden mehr als alles andere, wir sind schon 10 monate zusammen, seit dem er in meine leben gekommen will ich leben ich habe sehr viele probleme in meinem leben gehabt…viele schmerzen…ich wollte einfach nicht mehr…wir lieben uns sehr aber wir streiten uns im moment zu sehr..und ich weis das es meine schuld ist denn ich rege mich sehr schnell auf und bin leicht verletzlich….ich weis nicht was ich machen soll…ich liebe ihn und kann nicht ohne sein…wir sind verschieden aber unsere liebe ist gleich….liebe ist ein gefuhl das am anfang etwas besonders ist aber nach der zeit sieht man die wahrheit ..aber man sollte zusammen sein denn die liebe kann sweet sein und auch sauer…aber die wahre liebe gibt es nur einmal…

wahre liebe kann man nicht in worte fassen denn wahre liebe findet ganz allein im herzen statt man liebt eine person über alles auch wenn man nicht mehr zusammen sein sollte wahre libe endet nie niemals und egal was andere dir einreden im tiefsten deines herzens kann dir keiner die liebe nehmen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!im inneren bist du nur herr der lage auch wenn du aus zwang mit jemand schluss maxchst weil es die anderen von dir wollten du wirst nie so lieben können du wirst immer die person liben!!!!!!!!!!!!!!!!!!ich sage es aus erfahrung
glaubt immer an gott und er weiss alles auch wenns hart ist

ich hatte mal ne fünf jahre bezihung. ich hatte sie in der schule in meiner klasse kennen gelernt, sie ist etwas später in meine klasse gekommen. ich hatte sie gesehen und sie war schon meins im gedanken. sie war wie ein engel der plötzlich in dein leben fällt und dich glücklich macht. wir hatten über diese fünf jahre sehr viel erfahrungen mit einander geteilt und erlebt. und heute ist sie mit ein anderen zusammen und ich hänge immernoch an ihr. wir sind ein jahr auseinander und ich komm immernoch nicht klar drauf. jeden tag träume ich davon sie wieder in mein armen zu halten wir früher doch das geht nicht mehr. dieser gedanke macht mich kaputt und ich mach sachen die ich nciht machen will. mein leben wird nie mehr so sein wie früher, denn jedes mädchen was ich hatte erinnert mich früher oder später an meine großen liebe. liebe ist echt was schönes macht es euch nicht kaputt so wie ich es gemacht habe. ich bin ihr nicht fremd gegangen sowas würde ich nie tun aber sie sagt es hat nicht mehr gepasst. die 5 jahre waren eine romanze sie ist ein teil meines lebens und wird immer in meinen herzen weiter leben.

Wahre liebe bedeutet für mich dran bleiben auch wenn es nicht gerade einfach läuft, versuchen zu verstehen was der mann braucht. ihm mal das geben, was er braucht auch wenn ich keine lust gerade dazu habe. solange ich nicht mich gezwungen fühlen muss dazu…

Liebe ist eine Entscheidung, defintiv, die man trifft, der eine bewußt der andere unbewußt. Man wägt ab, trifft seine Entscheidung ob man den Menschen Lieben kann, ob dieser Mensch es verdient hat geliebt zu werden. Dieser Mensch, mit all seinen Macken und Kanten. Bis dato dachte ich auch immer, Liebe kommt irgendwann, bis mir klar wurde das ich nur dann Lieben kann wenn ich auch will, mich also dafür entscheide jemanden zu lieben. Aber auch die Entscheidung jemanden zu lieben macht die Sache mit der Liebe nicht einfacher…..

Schön geschreiben…
Zum Thema Liebe kann ich das Buch „Die Kust des Liebens“ von Erich Fromm empfehlen.

Liebe ist definitiv eine Entscheidung! Wenn man etwas hat, an das man glaubt, an das man festhält, unabhängig von den aktuellen gegebenheiten, dann entscheidet man! Man entscheidet es zu lieben, es nicht aufzugeben, sich evtl. dafür aufzuopfern. Denn selbst wenn man die Liebe meint irgendwann nicht mehr zu spüren: wenn sie „wahr“ ist, wird sie einen immer wieder aufsuchen in den Momenten wenn der Geist mal die Hintertür aufmacht und sich eine kleine Pause und Abstand von seiner Informationsflut gönnt. Dann kann er frei denken, sehen, was WAHR ist! Und dann wird er sie sehen und sich nach ihr zurücksehnen. Solange er aber blind ist, wird er nach allem ringen, was sich so ähnlich anfühlt, mit aller Kraft versuchen die Lücken zu schließen, sich Utopien einreden bis zum „gehtnichtmehr“. Dann kann er wieder entscheiden, sofern es noch was nützt!
Alles in einem istdie WAHRE Liebe nicht NUR eine Entschedung, sowie sie nicht NUR ein Gefühl ist. Sie ist auf allen Bewusstseinsebenen gegenwärtig und balaciert hin und her. Genau das macht sie zur wahren Liebe, dass sie bewusst gespürt, gedacht, gewollt wird. De facto: „Ich liebe dich und will dich lieben!“

Liebe ist wenn sich blind versteht. Wir brauchen uns manchmal nicht mal etwas zu sagen, um zu wissen was der andere will. Verständnisvoll soll man sein. Dann klappt das auch 🙂

Liebe. Ist Verständnis für den anderen, ohne sich aufzugeben. Ist mal leise und mal laut. Entwickelt sich wegen der leisen Töne und blüht mit den lauten.

Ich liebe jemanden, mit dem ich nicht zusammen sein darf. Die Gesellschaft verbietet es und hat uns auseinander getrieben. Jedoch diese Liebe wird mich nie wieder loslassen. Liebe ist ein mächtiges Gefühl, macht das Leben lebenswert.
Und wahre Liebe vergeht nie, es begleitet einen ein Leben lang.

Ich glaube auch, dass Liebe eine Entscheidung ist. Liebe bleibt ein Leben lang, aber es gibt doch nicht nur die einzig wahre Liebe. Dann wäre ja jede andere >Liebe nix wert. Als Mensch reift man doch über die Jahre hinweg. Als Beispiel meine Geschichte in Kurzform. Mit 16 habe ich mich verliebt. Wir sind nie zusammengekommen. Unsere Wege kreuzen sich immer wieder im Leben, und ich merkte mit der Zeit, dass ich diesen Mann über alles Liebe. Wir hatten nur einmal vor 12 Jahren eine kurze Affäre , und dabei merkte ich trotz seinem Geschwätz, dass ich nicht der einzige Seitensprung war. Heute leben wir beide in unseren Beziehungen und haben regelmäßig kontakt. Ich liebe ihn immer noch so, dass es fast weh tut, aber ich weiß auch,dass ich nur eine Affäre war. Er mag mich sehr gerne, dass weiß ich, aber Liebe ist es für ihn nicht. Auch ich lebe in einer Partnerschaft, mit einem liebevollen Partner, auch den Liebe ich. Ich weiß dass ich mit meiner Affäre nicht in einer Beziehung leben könnte, trotz der wahren Liebe, die ich empfinde. Aber deswegen ist mir mein Partner genauso lieb und wichtig und wertvoll. Liebe ist ganz einfach, und das in vielen Facetten. Liebe Grüße an alle Liebenden

liebe…
was liebe ist kann keiner auf dieser welt entschlüsseln, weil es jeder für sich selbst anders empfindet.
ich liebe auch. wir sind total verschieden. in allem. menthalität, charackter, lebenseinstellung und erfahrung. aber die ebene auf der wir uns befinden, mit einander reden, liebevoll sein, sex, aber auch streiten, das ist einfach unbeschreiblich schön.
für mich ist liebe sicherheit, freiheit, vertrauen. egal was passiert, man hat das gefühl der sicherheit, dass der mensch da ist, und da bleiben wird, wenn das gewitter vorbei zieht. liebe ist egoistisch, weil man erstmal an sich denkt und bewusst oder unbewusst erwartungen und bedingungen aufstellt, nicht llaut, leise in gedanken. man erwartet treue, liebe, zuverlässigkeit, ehrlichkeit…
wenn ein mensch es mir geben kann und wird, dann werde ich ihn auch lieben und ehren. aber wehe er es nicht mehr tut, z.b. lügen, betrug oder ähnliches, dann beendet man die beziehung, vielleicht nicht jetzt, aber irgendwann, egal wie stark die liebe ist. liebe ist egoistisch.
dass die liebe eine entscheidung ist, glaube ich zum teil auch. es gibt im leben immer momente, nicht viele, wo man zwei wege zur auswahl hat, dorthin oder dorthin, wie an einer unbekannten kreuzung ohne schilder, und man entscheidet sich für eine richtung, nach intuition oder mit verstand. obs dann der richtege weg war oder nicht, wird sich an der nächsten kreuzung zeigen, man biegt ab oder man fährt weiter.

Schön, mal einen wirklich sinnvollen Artikel zu diesem umfassenden Thema zu finden!
Ich denke, Liebe ist in der Phase der „Verliebtheit“ (also die Zeit der „rosaroten Brille“) alles andere, als eine Entscheidung. Zu einer bewussten Entscheidung wird die Liebe dann, wenn sich der erste Sturm und Drang gelegt hat und der Alltag einkehrt. Dann steht man tatsächlich vor der (bewussten) Entscheidung – will ich ihn oder sie noch länger an meiner Seite haben? Schaffe ich es, mithilfe von Kompromissen und Verständnis, auch noch in 10 Jahren Respekt, Verständnis und vor allem Liebe für ihn/sie aufzubringen?

Eine Entscheidung ist die Liebe dann, wenn es einer aktiven Bereitschaft bedarf, den anderen auch über schwere Zeiten hinweg zu „ertragen“. Die Verliebtheit hingegen – der sind wir alle mehr oder minder passiv ausgesetzt…

ich glaube am Besten beschreibt es die spanische Sprache: te amo y te quiero, heißt ich liebe dich und ich will dich.
Das Verliebt sein ist keine Entscheidung, es geschieht!, alles danach, ob man dann Tatsächlich auch eine Beziehung möchte, ob man seinen Gefühlen nachgibt, und damit meine ich mit all seinen Konsequenzen, das ist eine Entscheidung. So ist eine Partnerschaft in der sich zwei Menschen lieben definitiv auch immer eine bewusste Entscheidung, und ob man die Liebe zulässt ebenfalls. Die Liebe an sich, ist jedoch ein Gefühl, wohingegen man mit dem Status der Beziehung zu dem den man liebt, Ehe, Romanze,Affäre was auch immer, eine Entscheidung trifft, und somit auch den Grad der Verantwortung bewusst entscheidet.

Dieser Artikel ist ziemlich genau das, wonach ich gesucht hatte. Ich fühle schon eine Weile keine „Schmertterlinge“ mehr, glaube dennoch eine Person stark zu lieben. Ich wusste, dass diese Phase der Liebe nicht lange halten würde, so wie die rosarote Brille immer nach einer Weile verschwindet.
Ich glaube auch, dass die Liebe eine Entscheidung ist.
Die Liebe ist eine Entscheidung zu dem Menschen zu stehen, sich ständig Mühe zu geben und bereit zu sein, seine Launen zu ertragen, sich auch in schlechten Zeiten noch mit ihm abgeben zu wollen.
Aber die Liebe ist auch ein Gefühl. Liebe bedeutet, sich mitteilen zu wollen, jemandem nahe sein zu wollen, ständig an die Person zu denken, sich Gedanken um die Person zu machen, zu fühlen was es bedeutet, so viel Verantwortung zu tragen und zu fühlen, wie schön es sein kann, wenn man die „richtige“ Entscheidung getroffen hat (zu lieben).

Liebe. Für mich ist Liebe ein Gefühl von Geborgenheit und Vertrauen. Liebe ist das was wir daraus machen. Es gibt verschiedene Arten von Liebe. Es gibt Liebe zwischen Familie, zwischen Partner…Ich finde Liebe ist ein besonderes Gefühl das jeder erleben darf. Liebe heisst nicht nur geliebt zu werden sondern auch selbst zu Lieben. Das war mein Beitrag dazu.

es ist sehr schwer die warhe libebe in meine augen wenn mann in eine liebe rein geht dann sollte mam es auch wahr nehemen so was ist nicht schwer und leicht liebe kommt und geht daswegen ist auch nicht so viell vertraun mehr

Ich glaube, dass „wahre Liebe eine unterbewußte Entscheidung ist“ und einmalig im Leben. Auch wenn man weiß, dass man nicht zusammen sein kann und man manchmal den Menschen einfach vergessen will, gibt es dennoch dieses Gefühl, welches dich nicht los lässt und du kannst tun und machen was du willst. Sowas gibt es nur einmal im Leben und es ist schön jeden Preis dafür zahlen zu wollen und zu können. Denn was wäre es für ein Leben ohne dieses Gefühl… Aber es gibt auch andere Menschen, die es verdient haben geliebt zu werden. Das Leben ist genial und die Antwort erkennt man nur in der Zukunft der Erleuchtung.

Hallo ihr lieben,
ich möchte mich auch einmal zu Wort melden und versuchen zu erklären wie ich die Liebe sehe.
Mich hat sie regelrecht umgehauen, die Liebe, als ich in diesem Sommer einen viel,viel jüngeren Mann kennenlernte. Ich war sofort verliebt in ihn, im ersten Moment. Anscheinend ging es ihm genauso, denn er erzähte mir später , dass er sofort wusste, dass wir zusammengehören.
Jetzt sind 4 Monate vergangen, er lebt 1000 km von mir entfernt, wir haben uns zwischenzeitlich 2 mal getroffen, einmal war ich für 5 Tage bei ihm um „Beziehung zu testen“, und es funktioniert. Das Weitentferntsein macht mich täglich aufs neue wahnsinnig vor Schmerz. Ich kann nicht schlafen, nicht denken, nicht mehr lachen, was ihm sehr viel ausmacht, weil er nicht möchte, dass ich durch ihn unglücklich bin. Er ist eher der verstandsmensch, wogegen ich nur aus Gefühl bestehe.Ich bin noch in der Phase des Verliebtseins und sehe alles durch die rosa Brille und ich mache mir große Sorgen, dass er dieses Gefühl längst überwunden hat und ich habe Angst, dass er mich verlässt.
Aber ich denke mir: Liebt er mich, ja ich rede von Liebe, genauso wie ich ihn liebe, werden wir irgendwann gemeinsam durchs Leben gehen, aber erwidert er sie nicht, dann war es umsonst.

Trennungsflimmern

…..nicht einmal das Atmen geht mit der gewohnten Leichtigkeit;
                     ist denn das Glück etwas, das Ungeduld vertragen kann?
Wie ich diesen Tag hier überstehe, ist nicht gerade ein Crescendo für den Optimismus.
    Videoclips blitzen durch die memorialen Windungen
     infiltrieren die geforderte Immanenz eigentlicher Aufgaben
     degradieren sie zum Betablocker gegen den emotionalen Burnout
ein um´s andere Mal flimmert die glücklichste Szene durch
       nur die Gebetsmühlenrepetition Stop / Rewind / Play verhindert ein „Unhappy End“
doch Wehe der Unachtsamkeit
    –  ganz gleich weshalb –
     müde, abgelenkt, pflichterfüllend…
    – einen Moment zu lang nicht in Alarmbereitschaft
und der Film zwingt Dir eiskalt seine Bestimmung auf;
Womit sich fangen – wie wird das Aufwachen sein…
jetzt wohl besser ein wenig raus an die Luft,
 das könnte ein Aspirin sein und irgendwann
das Atmen wieder leichter machen; wieder lachen lassen
       das Leben ist schön,
oder das Gegenteil

Schmetterlinge im Bauch. Welche Seligkeit, die einfach „geschieht“. Was anderes ist die Liebe. Sie verlangt nach einer klaren Entscheidung, damit sie sich gut entwickeln kann. Wenn ich mich entscheide zu lieben lebe ich, verhalte ich mich z. B. anders,(Blumen mitbringen, kochen, Zeit miteinander verbrinen, küssen uws.), als wenn ich mich entscheide zu hassen. Logisch oder? Mit der Entscheidung zu lieben, verstärken sich die Gefühle für den anderen. Mit einem Partner, der sich ebenfalls bewusst entscheidet zu lieben, wird das Glück rund, satt, wohlig. Ich kann es aus Erfahrung nur empfehlen. – Du steigst doch auch nicht in einen tollen Wagen, und fährst dann los ohne zu steuern, um m a l zu sehen, wohin es führt und wie es sich entwickelt. (Kann mächtig schief gehen – Aua).

Deine Gedanken sind tiefgründiger, als die meisten hier einsehen 😉

Mich erstaunt allein schon Deine Fähigkeit, mit Begriffsessenzen zu arbeiten.

Die meisten Dinge wurden schon gesagt, etwa dass Liebe sowohl Zwang als auch Entscheidung ist, und das bestätige ich vollkommen, weil ich es selbst mehrmals so erlebt habe. Man muss sich auch bewusst entscheiden, eine Liebe gehen zu lassen (das berüchtigte „drüberhinwegkommen“), da sonst keine neue kommen kann.

Einen Gedanken wollte ich aber noch hinzufügen:

Jemand hier sagte „Liebe ist, was wir daraus machen“
Der Satz klingt auf den ersten Blick richtig und auch menschlich-schöpferisch-aktivistisch, das ist der Mensch ja gerne, aber ich glaube, wenn man so herangeht, macht man den fatalen Fehler, anzunehmen, man könne die Liebe zu irgendetwas formen. Das ist aber wie mit dem buddhistischen Verständnis zu Gott: Indem man versucht, ihm Form zu verleihen, entzieht er sich der Faßbarkeit.
Mit Liebe ist das genauso: Gerade wenn man denkt, man hat es verstanden, entweicht es einem wieder und alles verkehrt sich ins Negative.
So wie der Kerl, der jahrelang, völlig verliebt, um eine Frau buhlt, und exakt in dem Moment, wo er sie dann endlich hat, merkt, dass er sie gar nicht will.

Wäre Liebe das, was wir daraus machen, könnten wir sie einsetzen wie die Monatspille, aber das geht nicht. Habe ich die Entscheidung mal getroffen, ist sie nicht ohne Weiteres rückgängig zu machen, nicht ohne triftigen Grund jedenfalls.

Man kann sich für die Liebe entscheiden. Kontrollieren kann man sie nicht.

In dem Sinne müsste es heißen: Wir sind, was die Liebe aus uns macht.

interessant, du schwadronierst die ganze zeit über liebe, die verantwortung und den käse drumrum, begründest aber an keiner stelle hinreichend deine steile these: eben das liebe eine entscheidung ist. was ich, das ist der eigentliche grund meines schreibens hier, erstens für schlecht belegbar und zweitens für wahnsinnig naiv und kurzsichtig halte.

liebe ist ein gefühl, keine entscheidung. man liebt, oder man liebt eben nicht. wäre sie eine entscheidung, könnte sich jeder mensch frei entscheiden, irgendjemanden den er sieht zu lieben. kann man aber nicht, entweder man fühlt sich zu jemandem hingezogen oder nicht. entweder verliebt man sich oder nicht, und entweder wächst dann aus diesem verliebtsein richtige liebe oder eben nicht. man kann sich zwar einreden jemanden zu lieben, doch mit ein bischen nachsinnen auf der eigenen metaebene und einem klein wenig hinterfragen des eigenen handelns wird das jedem schnell auffallen.

dein fehler war, dass du zwei unterschiedliche argumentationsebenen, wie einst luther bei der auslegung des ersten gebots in seinem großen katechismus, ineinander gemengt hast: du setzt das gefühl liebe mit dem ausleben der liebe, der liebesbeziehung, gleich. eine beziehung einzugehen ist eine entscheidung. da stimme ich zu. aber es ist keine liebe notwendig für eine beziehung, denn man kann genauso jemanden lieben und nicht mit ihm leben, wie man mit jemandem leben kann, ohne ihn zu lieben. dieses zweckbündnis, welches nicht mehr auf übermäßigen gefühlen beruht, sondern auf sozialen, wirtschaftlichen, familiären oder sonstigen grundlagen als „entschiedene liebe“ zu bezeichnen, halte ich für euphemistisches gebrabbel, dumm, naiv und einen verrat an platon und aristoteles.
liebe ist ein gefühl. nicht mehr, aber auch kein bischen weniger. wie man damit umgeht, ob und wie man sie auslebt, DAS ist die entscheidung. und nicht mehr.

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