Ein ironisch, stereotyp verfasstes Plädoyer für die Erhaltung der Wissenschaft und die Zurückdrängung des Modells der Hochschule als Dienstleister. Nicht die Wissenschaft muss sich ändern, nein die Wirtschaft muss ihren eigenen Regeln folgen: Ineffizienz der betriebswirtschaftlichen Ausbildung.

Mit der Beurteilung anderer Wissenschaften ist die Philosophie schnell dabei, rächt sie sich doch so für die dauernden Angriffe auf ihre Brauchbarkeit. Philosophie habe keinen Nutzen und warum dann in einer ökonomisierten Welt dafür Geld ausgeben. Zudem sei die Philosophie doch wunderbar geeignet, um als ausgleichendes Hobby für den gestressten Manager von Heute zu dienen und müsse deshalb doch nicht universitär betrieben werden; was das kostet.

Ich drehe den Spieß einmal um, ob aus Boshaftigkeit, Rache oder ernsthaften wissenschaftlichen Interesse, sei dahingestellt. Ich will keinen Hehl daraus machen, dass dieses Semester in meinem Nebenfach BWL/ VWL mich zu Tode gelangweilt hat. Ich habe mich andauernd gefragt, was macht die BWL eigentlich hier an der Universität, welchen Nutzen soll das haben.

Machen wir uns nichts vor, die BWL ist die einzige Sparte der Uni, die nicht zu Naturwissenschaft gezählt wird und trotzdem eine Chance bei Eliteclustern und sonstigen Luftnummern hat. BWL ist ganz, ganz wichtig in einer Welt, die der Wirtschaft dient. BWL ist die Religion des Homo Ökonomicus und so wird sie auch zelebriert. Kommt man in eine BWL Vorlesung wird man erstmal nichts verstehen, wenn man nicht gerade zweisprachig aufgewachsen ist mit einer emanzipierten Karrieremama und einem Businesskasper als Vater. Anfangs meint man noch, die aus dem Englischen entnommenen „Fachwörter“ dienen dem wissenschaftlichen Betrieb und grenzen so die BWL vom normalen Sprachgebrauch des Alltags ab. Schnell aber wird einem klar, dass dieses Husarenstück der Weltverklärung dem Schein doch arg zugetan ist. Hier wird ein Sprachgebrauch gepflegt, der selten mehr ausdrückt als vergleichbarer Alltagsgebrauch, aber schnell die Spreu vom Weizen trennt, wie man so schön sagt. Es bilden sich schon in den ersten Wochen diejenigen Charaktere heraus, die mit Eifer dieses Neusprech übernehmen und Fragen zur vollster Zufriedenheit der Tutoren beantworten, die nicht aussagekräftiger sind, als die Erklärungen eines Neunjährigern sind, warum er auf dem Flohmarkt mehr verkauft hat als seine Schwester. Diese „Elite“ der BWL Studenten wird keine Probleme haben die Multiple-Choice-Fragen in der Klausur zu verstehen, denn die Beantwortung ist streng genommen kein Problem, bzw. wäre kein Problem für Studenten mit einigermaßen gesundem Menschenverstand, wenn sie nicht so verklärend gestellt wären.

Aber der Sprachgebrauch ist nicht das Abgrenzungskriterium, dass ich anführen möchte. Eine jede Wissenschaft bildet einen sprachlichen Zirkel heraus, der weniger der Wissenschaft, mehr aber dem Habitus dient. Gerade Philosophen sind da hervorragende Aufschneider. Den Unterschied macht die Begründungsstrategie, die ich nicht werten möchte, sondern auf wissenschaftliches Interesse hin untersuchen will:

Der sprachgewandte Philosoph wird dir mit dem Verstehen durch Sprache kommen und dich wortgewaltig auf die notwendige Präzisierung von Sprache hinweisen. Erkenntnis, Verstehen und folgend Wissen manifestiert sich nur in Sprache und einer plumpen Sprache entspringt eine plumpe Welt.

Der BWLer aber wird eine ganz andere Strategie fahren und dir etwas von globalisierter Wissenschaft erzählen, von praktischer Anwendung in Unternehmen und davon, dass du ohne „Fachwissen“ in globalisierten Unternehmen keinen Fuß in die Tür bekommen wirst. Denn wer will schon in den Mittelstand, das ist was für die Studenten, die „es“ nicht verstanden haben. Ist er etwas weniger elitär eingestellt, wird er sogar auf die immer weiter fortschreitende Internationalisierung des Mittelstands verweisen. Er betont den praktischen Nutzen dieser Wissenschaftsentwicklung und die Gesellschaft jubelt ihm zu. Der Nutzen ist Geld und mehr Geld hat doch jeder gerne.

Ob jetzt durch eine philosophisch verkomplizierte Welt dieser auch einen Nutzen in Form rollender Rubel bringt, will ich beiseite schieben und lieber den Nutzen in der wissenschaftlichen Betriebswirtschaftslehre untersuchen. Stellen sich die BWLer diesem denn?

Zunächst einmal sei festgestellt, dass der BWL auch noch einen Stiefbruder beiseite sitzt: die Volkswirtschaftslehre. Verpönt als abgedrehte Sichtweise, die kein bisschen weiterhilft schnell Millionär zu werden und mit seinem Mercedes reihenweise Frauen abschleppen zu können, ist sie doch Pflicht im Studium der BWL. Hier soll der Manager von Morgen ein Gespür für gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge bekommen, damit er später auch die Riesenhobel unter den Konzernen lässig leiten kann. Der BWLer an sich strebt. Er strebt rational. So jedenfalls die Theorie.

Dieser Stiefbruder piesackt ihn aber ungemein, kann er doch sein neu erworbenes „Fachwissen“ nur bedingt anwenden. Auch in der VWL tauchen diese denglischen Wörter auf, doch verbinden sich diese auf einmal mit theoretischen Zusammenhängen, die nicht durch Vokabelkärtchen zu erfassen sind. In der VWL ist die Mathematik noch nicht durch Phrasen ersetzt worden; hier wird gerechnet und gezeigt, statt zu reden und zu machen. Vor allem wird hier das Modell noch nicht als Wirklichkeit verkauft.

Hier soll allerdings nicht der Eindruck entstehen, dass die BWL keine Wissenschaft sei. Wer einmal entgegen der ungeschriebenen Regeln des Studiums in die Werke der Klassiker oder auch moderner Größen geschaut hat, der wird schnell feststellen, dass hier das Wissen (fast) aller Wissenschaften genutzt und auf die ökonomische Praxis übertragen wird. Man kann durchaus nahezu alle Bereiche des Lebens mit wirtschaftlichen Grundsätzen erklären bzw. feststellen, dass in allen Bereichen wirtschaftliche Zusammenhänge eine Rolle spielen. Nur spiegelt sich das eben nicht im Studium wieder. Hier wird impliziert, dass der Student nach praktischen Wissen verlangt, das ihm im späteren Berufsleben hilft seine Managerrolle ausfüllen zu können. Die Wirtschaft interessiert ihn nicht die Bohne, seine wirtschaftliche Lage wird durch sein Gehalt bestimmt. Wirtschaft geht nur so weit, als es sein Gehalt beeinflusst. Damit will ich keine Stereotypen weiter festigen, sondern ziehe nur meine Lehre aus dem Studienaufbau der BWL.

Doch wenn die BWL eine reine Ausbildung zum Manager sein soll, dann ist zu fragen, ob das sinnvoll, also ökonomisch effizient, an der Universität geschehen sollte. Ein Handwerker wird im Betrieb ausgebildet weil er praktisch zu lernen hat, was er in seinem beruflichen Leben praktisch anwenden soll. Was also hat die BWL an der Uni zu suchen, wenn hier Manager praktisch von Leuten ausgebildet werden, die nur theoretisches Wissen über die Praxis haben? Das ist ineffizient.

Wäre es da nicht sinnvoller BWLer in Betrieben/ Unternehmen ausbilden zu lassen und die Betriebe eng an die Hochschule zu binden, um ihnen von Theoretikern aufgedeckte Zusammenhänge aufzuzeigen und so die betriebliche Praxis zu bereichern? Sicher, genau das wird zur Zeit erprobt und überall als Erfolgsmodell präsentiert. Hochschulen betrieblicher zu gestalten ist aber genau falsch herum gedacht. Denn nicht die Praktiker sollten in die Hochschule rücken, sondern die praktisch Auszubildenden zu den Praktikern. An der Universität wird Theorie im Ideal zu späterer erfolgreicher Praxis führen, aber um diesen praktischen Fortschritt nicht zu gefährden muss die Theorie erhalten bleiben. Momentan können wir aber einen genau umgekehrten Prozess feststellen. Hochschule als Dienstleistungsunternehmen fördert die Praxis, nicht die theoretische Freiheit und Pluralität.

Nicht die Geisteswissenschaft liegt falsch, wenn sie ihren direkten praktischen monetären Nutzen nicht zu ihrem Ziel macht, sondern die BWL, wenn sie denkt, dass durch Praxis Theorie entsteht, wie das in den Naturwissenschaften der Fall sein kann. Aber die BWL ist keine Naturwissenschaft, sondern bedingt sich aus den mikro- und makroökonomischen Überlegungen der VWL, die kulturwissenschaftlich vorgeht. BWL muss dann genau das leisten, was das Handwerk mit der Physik verbindet: Theoretische Überlegungen umsetzen und so für die Gesellschaft zu einem direkten Nutzen zu führen. Sollte die BWL erst einmal outgesourced sein, wird sie schon schnell genug erkennen, welchen Nutzen der Stiefbruder VWL ihr bringt und sich, ganz marktwirtschaftlich, enger an die Hochschule binden. Ein Austausch von Hochschule und Wirtschaft ist unerlässlich für einen technologischen Fortschritt, aber nicht mit der Zurückdrängung der Forschung zu bezahlen.

Deswegen fordere ich: Betriebswirtschaftlehre als Ausbildung! Für unser aller Wohl.

31. Januar 2008

Kommentare

Schöner Artikel, allerdings sehe ich ein ähnliches Problem bei Medizinern: die Ausbildung zum Arzt an der Uni müsste nach der o.g. Theorie auch nicht sein, der angehende Medicus könnte -genau wie seine Ahnen- ja überspitzt gesagt wieder durch das Land ziehen und dort von unterschiedlichen Praktikern ausgebildet werden. Ich denke man sollte die Universität als „Sammelplatz“ für Wissen ansehen und dann hat selbst die BWL ihre Berechtigung dort. Eine andere Frage ist, ob „Manager“ überhaupt in BWL ausgebildet werden müssen. Bei dem ein oder anderen wäre ein wenig gesunder Menschenverstand schon hilfreich.

Ich dachte mir, dass der Einwand mit den Medizinern kommen wird, aber denke, dass die Sache hier anders aussieht. Es gibt ungemein viele Krankheiten, die der Arzt in einer praktischen Ausbildung niemals zu Gesicht bekommen würde, aber die er kennen muss. Dazu muss er den Grundaufbau des Menschen, der Krankheiten und potentiellen Gefahren verstehen, sie alle zu kennen reicht nicht aus. Der Unterschied ist, dass in Arztpraxen in einer angemessenen Ausbildungszeit nicht alle Krankheiten praktisch zu behandeln gelehrt werden kann, aber in Unternehmen alle praktischen Handlungen eines Managers soweit wie sie auch im Studium gelehrt werden, gezeigt werden können.

Danke für dein Lob.

Ich kann dazu zwar wenig sagen weil ich keinerlei Erfahrungen mit BWL habe, aber BWL ist das einzige Fach von dem ich bisher NUR schlechtes gehört habe. Es muss also etwas dran sein. Ein im Übrigen sehr gelungener Artikel, der die Hiebe ganz nach meinem Geschmack austeilt.

Ich finde auch, wie du es schon in der Einleitung sagst, es ist unter dem sterotyp, ironischen Geschichtspunkt zu lesen. Oder meinst du das alles vielleicht doch ernst?:))

Naja nur aus Jux und Dollerei habe ich den Artikel nicht geschrieben. Ich bin der Meinung, dass die Universität eine Komposition aus Forschung und Lehre sein sollte und die Entwicklung der letzten Jahre geht meiner Meinung in die falsche Richtung. Dieser Artikel will dies auf eher ironische Art zeigen und ich will sicher niemanden aus der Universität rausschmeißen. Aber die Universität muss sich fragen, ob sie nicht mehr ist, als die F&E Abteilung der Wirtschaft und wenn sie zu dem Schluss kommt, dass nicht, dann soll auch die Wirtschaft den investierenden teil übernehmen. Das kann ich aber gerne noch einmal in einem stringenteren Artikel verdeutlichen, wenn es hier nicht klar geworden ist, was ich hinter dem sich ein Semester aufgestauten Sarkasmus meinte.

Das verstehe ich schon, was du jetzt schreibst. Wenn du aber meinst, die Uni muss sich was fragen, warum haust du dann auf die BWLèr. Ich nehme an, du erahnst vielleicht, dass ich ein BWL`er bin. Zumindest, hat die BWL auch die Maslow`sche Bdürfnisspyramide in ihrem Programm, die nicht weniger philosophisch als Descartes betrachtet werden kann. Frage: Wo sind die Brücken?

Es ist eigentlich ein gesellschaftliches Problem, da hast du recht. Die BWL eignet sich nur am besten um zu verdeutlichen, wie sehr Universität verschwindet und durch praktisch nutzbare Lehre ersetzt wird, aber gleichzeitig gejammert wird, Deutschland laufen die Wissenschaftler davon. Aber wissenschaftliches Arbeiten muss zunächst dem Studenten nahegebracht werden, freilich ohne ihn komplett darauf festzulegen, ich will die Universität nicht zu einem gesellschaftlichen Parallel machen. Aber wie oft musste ich in meinen BWL Vorlesungen ertragen zu hören, wenn es ein wenig theoretischer wurde, dass das nicht so wichtig sei, kommt nicht in der Klausur dran, steht nur im Script, der Vollständigkeit halber.

Ich meine, es ist doch nicht mit der Bedürfnispyramide und der Erwähnung von Marx getan. Das ist doch nicht Wissenschaft. Genausowenig wie die Erwähnung der Problematik, die den Homo Ökonomikus in der Mikroebene bedingt bis gar nicht verwendbar macht, um ihn doch bei jeglicher Betrachtung zur Annahme zu machen. Das ist Kinderkacke, so wurden wir in der Schule unterrichtet und selbst da habe ich es nicht akzeptieren wollen. Über den Homo Ökonomikus werde ich noch einen Artikel schreiben.

Das Problem ist doch, dass tausende „Entscheider“ aus der Uni entlassen werden, ohne jemals Wissenschaft kennengelernt zu haben. Und das ist ein Problem, was die BWL ganz konkret verursacht. Das sind die Menschen, die potentiell in die machtkonzentriertesten Positionen bekleiden werden und dann eben eine praktischere Ausrichtung der Universität fordern und eben auch durchsetzen können, aber nur einen winzigen Ausschnitt der Universität gesehen haben. Das wäre anders, würde man sie in Unternehmen ausbilden. Sie würden die Erkenntnisse der universitären Forschung schon zu schätzen wissen.

Das Problem ist die Übertragung der wirtschaftlichen Theorien auf die Universität, ohne sich zu fragen, wo denn die Theorien alle herkommen. Man meint fast, die BWL sei abgeschlossen und wüsste alles, weswegen sie die Geisteswissenschaften abschaffen könne. Das aber ist fatal und darauf will ich hinweisen. Dabei meine ich nicht eine rückwärtsgewandte Dankbarkeit, sodnern das Akzeptieren, dass die BWL in ungemein vielen grundsätzlichen Positionen noch in den Kinderschuhen steckt und um sie herum viel entwickelt wird. So ist z.B. die angestrebte Wertfreiheit von wissenschaftlichen Aussagen ein Problem, mit dem sich die Soziologie und Philosophie seit tausenden Jahren herumplagt. Die BWL will es aber geschafft haben, wertfreie, normative Entscheidungen zu treffen, die gleichzeitig rational sind. Sowas wird einem dann beigebracht und da wäre ein wenig mehr wissenschaftlicher EIfer unbedingt angebracht!

Hallo Soeren Onez, nun finde ich, kommst du auf klare Punkte, wobei das auch wiederrum alles sehr komplex ist. Das eine, das Gehabe und Anmassende der BWL ér, dem kommt man vielleicht nur bei, indem man sich diesen Typus vielleicht besser anschaut – wobei ich den von dir oben beschriebenen Typus, wie du auch, Schei.. finde. Nun können wir aber, so glaube ich, nicht alle frei wirtschaften lassen, nur weil sie mal in der Sekunda Platten auf dem Flohmarkt verkauft haben – obwohl man oft den Eindruck hat, das es so wäre. Wie vielleicht auch in der Klimaforschung, so ist auch in der BWL vieles nicht eindeutig, dennoch sollte eine Grundlehre her. Im Grunde glaube ich schon, sind wir tendenziell nah zusammen. Meine angeschobene Kritik galt mehr, wenn ich als BWL`er ironisch dargestellt werde, ist das o.K. für mich, wenn aber das ironische nur als Mantel des wirklich zu sagenden genutzt wird, dann empfinde ich darin eine Herabsetzung meines Berufes und auch meiner Person – und das löst Verteidigung aus. Ich schätze deinen und euere Beiträge sehr, wie auch der vorherige zu Roland Koch und Descartes.

Nachdem ich nochmal darübergeschlafen habe, meine ich, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich das, was eigentlich von dir gesagt werden wollte, richtig verstanden habe – und genau so, ob ich das, was ich geantwortet habe, wirklich sagen wollte. Das als kleiner Nachtrag, wie schwer es vielleicht ist, Gedanken in Bildern und diese noch verpackt – alles in Worten durch den Äther zu schicken.

soeren onez,

Zuerst: Guter Artikel!
Der Vergleich mit den Medizinstudenten in deinem Kommentar gefällt mir sehr gut. Du schreibst: „Der Unterschied ist, dass in Arztpraxen in einer angemessenen Ausbildungszeit nicht alle Krankheiten praktisch zu behandeln gelehrt werden kann, aber in Unternehmen alle praktischen Handlungen eines Managers soweit wie sie auch im Studium gelehrt werden, gezeigt werden können.“
Ich bin kurz vor dem Abschluss meines BWL-Studiums in Wien und habe auch schon bei einigen Firmen gearbeitet. Es ist NICHT möglich, ja sogar UNMÖGLICH alle praktischen Handlungen eines Managers in einem Unternehmen zu zeigen. Eine Tätigkeit in einem Unternehmen umfasst oft nur einen kleinen Ausschnitt der BWL. Demnach wird ein BWL-Absolvent vieles, was er/sie auf der Uni gelernt hat, nicht in der Praxis brauchen und ebenfalls wird er/sie sich viel neues Wissen und neue Fähigkeiten aneignen müssen um in der Berufswelt bestehen zu können. Ich sehe das als ÄHNLICHKEIT zu den Medizinstudenten mit dem Unterschied, dass ein Betriebswirt als Geisteswissenschaftler vielleicht mit weniger Aufwand eigene Lösungen entwickeln kann als ein Mediziner.

Meiner Meinung nach hat BWL viel mit Hausverstand zu tun und muss deswegen nicht studiert werden, um ein Unternehmen gut zu managen. Bei vielen Nicht-BWLern vermisse ich jedoch diesen „Hausverstand“ oder die Fähigkeit, Aktionen zu planen und deren Auswirkung mitzuberücksichtigen und zu Ende zu denken. Hausverstand muss man trainieren und schulen!

In meinem Studium habe ich sehr viele Theorien gelernt, auch unzählige Theorien, die heute keine Gültigkeit mehr haben. Wie diese Theorien entstanden sind, die jeweiligen Stärken, Schwächen, Kritikpunkte etc wurde ebenfalls gelehrt. Schließlich könnte man ja selbst eine Theorie entwickeln, die in der Vergangenheit bereits als unbrauchbar bewiesen worden ist. Anders als bei Naturwissenschaftlichen Studien gibt es bei einem so neuen geisteswissenschaftlichen Bereich wie BWL kaum exakte Wahrheiten. Ich denke, dass es noch viele Paradigmenwechsel in BWL geben wird.

Ein Soziologe hat zu mir einmal gemeint, für ihn seien Wirtschafts- und Rechtswissenschaft keine echte Wissenschaften. Ich habe leider verabsäumt, ihn zu fragen warum er so denkt. Ich bin der Meinung, Wissenschaft beinhaltet die systematische Suche nach neuen Erkenntnissen. So gesehen gibt es „Sportwissenschaften“ oder „Soziale Psychologie“. Die Materie an sich kann keine Wissenschaft sein, ausschlaggebend ist, ob man sich damit wissenschaftlich befasst.

Ich studiere ebenfalls BWL und mir ist die herablassende Einstellung diesem Fach gegenüber schon aus ein paar anderen Foren/Blogs bekannt. Zunächst einmal muß ich eins anmerken: Mike Brown hat mit seiner letzten Bemerkung absolut Recht. Nicht der Inhalt einer Disziplin macht sie zur Wissenschaft sondern eher die Art und Weise wie man diese Disziplin betreibt. Es gibt Hobby-BWLer und solche, die sich durch hervorragende Leistungen und Arbeiten im wissenschaftlichen Bereich ausgezeichnet haben und dafür z.B. mit dem Nobel-Preis belohnt wurden.
Darauf basierend möchte ich selbst ein wenig provokativ werden und deinem Artikel jegliche Aussagekraft und Relevanz absprechen. Ich empfinde die Frage ob ein Fach oder eine Disziplin als Wissenschaft bezeichnet werden kann als total banal und wirklich nur als Materie für ein Gespräch bei einer lustigen Runde und einem gemeinsamen Bierchen.
Widersprechen möchte ich Mike in der Behauptung, ein Unternehmen sei mit einem „Hausverstand“ führbar. Viele Manager die nur über „Hausverstand“ verfügen müssen leider zu oft auf externe Unternehmensberatungen zurückgreifen, deren Dienstleistungen sehr kostspielig sind, weil sie ihr Unternehmen durch Unwissen heruntergewirtschaftet haben. Oder nehmen wir mal die Debatte um unfähige Top-Manager. Fakt ist viele Top-Manager verfügen über kein betriebswirtschaftliches Studium und stützen ihre Position auf Kontakte und langjährige Erfahrung. Manchmal kommt aber der Punkt, wo der einfache Dreisatz beim treffen einer unternehmensrelevanten Entscheidung nicht mehr ausreicht, vorallem in der heutigen Wirtschaft, die global funktioniert. Die Komplexität steigt überproportional mit der Größe des Unternehmens und wenn dieses auch noch multi-national vernetzt ist reicht eine Milchmädchen- Rechnung bei weitem nicht aus.

ich mochte mein studium in deutschland fortzusetzen ich will bwl studieren ich brauche einige information uber dieser fach und was kann man mit einer ausbildung in bwl machen ?? bite antwort mir gleich

„ironie, stereotyp“ (Wort: zwei, drei) sind schon die ersten Begriffe/Worte die ich auch nach googleunterstützten nachgrübeln nicht verstehen kann. Dies betrifft jedoch nicht nur die verwendete Wortwahl, sondern vor allem das was der Autor glaubt zu meinen.
Von „Angriffen“ auf die“ Brauchbarkeit“ auf die Philosophie habe ich noch nie gehört. Eine solche kann ich mir von mir nicht vorstellen – und glaube wenn jemand dieses tut, betätigt er sich intellektuell. Dies ist eine Errungenschaft (einiger) Menschen, zu denen ich nicht gehöre. Man könnte ebenso die Brauchbarkeit von Religion oder Kunst und anderen Dingen in Zweifel ziehen. Wer dies tun will, der mache es! – und hat Spaß dabei, dass er sich in dem Moment in dem er dies tut mit seinem Kontrahenten und Lieblingen beschäftigt.
Es drängt sich aber die Frage auf, ob der Autor nicht vielmehr von dem ökonomischen Nutzen spricht den die Philosophie hat. Ob diese Frage schon erkenntnisreich beantwortet wurde weiß ich nicht. Ich verstehe auch nicht warum Menschen voraussetzen, dass Philosophie einen ökonomischen Nutzen haben muss. Wenn man die Frage stellt was der ökonomische Nutzen der Philosophie ist, sollte man sich doch zuerst die Frage stellen ob die Philosophie überhaupt einen ökonomischen Nutzen braucht und haben kann bzw. welche Bedeutung ein solcher Nutzen in diesem Zusammenhang hätte. Plakativ wollte der Autor vielleicht nur sagen: Philosophie ist doch brotlose Kunst. Es gibt keinen Markt für Philosophie. Kostenüberlegungen führen dazu, die Philosophie bei der Bildung als ungeliebtes Stiefkind zu behandeln. So sieht wohl die Praxis der Bildungspolitik aus derer die für uns dumme entscheiden.
Der „homo ökonomikus“ ist die zentrale Annahme der neoklassischen Theorie. Er ist eine Fiktion und nicht die Beschreibung der Realität. Ob die Neoklassik vom Autor abgelehnt wird und wenn ja warum, ist aus seinen Ausführungen nicht ersichtlich. Wenn er so „zu Tode gelangweilt“ war, den homo sociologicus nicht dazu zu nutzen um eine neue Ära der Betriebswirtschaft zu kreieren verzeihe ich ihn. Wenn der Autor den Sinn von ““Fachwörter““ nicht war haben will bedaure ich ihn. Es ist ein Ziel von Wissenschaft und Praxis die gleichen Termini zu verwenden. Bei dem Begriffswirrwar was z.B. bei WIWI/BWL so herrscht ist dieses Ziel nicht vollständig erfüllt und bereitet Probleme – Insbesondere bei Mehrsprachlichkeit (Globalisierung;-)). So klug weiter über die Verwendung von Fremdwörtern nachzudenken ist der BWLer nicht – ihm genügt das. Viele Großunternehmen sind vor allem auf inländischen Märkten aktiv und genauso sind viele kleinere Unternehmen multinational ausgerichtet. Die suggerierte These eines Zusammenhangs von Unternehmensgröße und erforderlichen Fremdsprachenkenntnissen stellt der Autor auch nur so in den Raum ohne sie zu kommentieren. Wenn er solche Dinge ungefiltert durch Gespräche von BWLern übernommen hat, ist ihm das anzulasten.
MC – Fragen habe ich kaum und auch nur im GS gestellt bekommen. Viele finde ich wirklich ziemlich dumm gestellt. Wenn ich aber Frage: Was ist eine Dividende immer: A: Auszahlung, B: Entnahme, C. Ertrag, usw. kann man aber ganz deutlich erkennen, dass der Prüfling nicht genügend weiß bzw. glaubt Dinge zu wissen die es nicht gibt (wenn er die Frage mit A beantwortet-Sachdividende!).
Ich persönlich möchte nicht in den Mittelstand und auch nicht in die Großunternehmen. Ich möchte mich nach erfolgreichen Berufsexamen selbstständig machen und bin schon in einem anderen Bereich tätig – verkaufe Produkte die in Afrika produziert werden. Unternehmerisch betätigen sich leider viel zu wenige Studenten- dafür sind BWLer zu kritisieren. Übrigens hege ich auch durchaus Sympathien für die negativen Meinungsbilder über BWLer die hier und auch anderswo kursieren. Meine eigenen Erfahrungen haben mir den Eindruck vermittelt, dass es vielen einfach an sozialer Kompetenz und/oder Moral mangelt. „Der Nutzen ist Geld“? lieber: was nutzt Geld oder ist es schlau nur eine monetäre Dimension des Nutzens zu verwenden, wann und warum ist es erforderlich den Nutzen zu quantifizieren. Wenn der Autor sagt er möchte „den Nutzen in der wissenschaftlichen Betriebswirtschaftslehre untersuchen“ dann bitte ich diesen fremdwortaversen Menschen zunächst zu erklären was er damit meint. Die Frage OB die Betriebswirtschaft eine Wissenschaft ist, ist umstritten und dies ist auch Thema an der Uni. Ich bin übrigens beim gegoogele der Wörter- Betriebswirtschaft keine Wissenschaft- auf diese Seite gestoßen weil ich erhoffte schnell etwas über diese Frage zu finden. Das Thema wird hier leider nicht diskutiert. Der Autor hätte dies auch recherchieren sollen bevor er zu dieser Frage minimales Wissen und seine unbegründete Meinung kundtut.
Wenn der Autor „feststellt“, dass die BWL einen ungeliebten „Stiefbruder“ hat, dann würde ich gerne Wissen auf was diese hierarchische Erkenntnis basiert. Wer die VWL/WiWi nicht verstanden hat wird auch kein erfolgreicher Betriebswirt werden können da die Verzahnungen einfach zu groß sind. Hätte er sich mal angeschaut wie groß die Schnittmenge der Pflichtveranstaltung dieser Studiengänge sind, würde er wohl auch gar keine plumpe hierarchische Unterteilung und Klassifizierung in vornehmen. Viele mögen das Unverständliche z.B. eines Keynes einfach nicht und sind auch nur ansatzweise in der Lage ihn zu verstehen.
Wenn er wohl ironisch (ironisch versteht er wohl aus Übertreibung) den BWLer mit dem homo ökonomicus“ gleichsetzt der sich „rational“ verhält und anmerkt „So jedenfalls die Theorie“ dann bitte ich ihn doch einmal zu erläutern wie die BWL ein Modell aufstellen soll indem sich Menschen irrational verhalten bzw. wie ein Modell mit einer solchen Prämisse aussehen soll und vor allem die Erkenntnis zu der es uns führt.
Das wohl mathelastigste Fach in der BWL ist die Finanzwirtschaft- die Königin der Wirtschaft. Ich schaffe es nicht dort wirklich etwas zu verstehen. Wenn der Autor nur auf den mathematisch total unbegabten Marketing-/Personaldummi (der meinen Wirtschaftslehre LK mit der Äußerung –langweilig- kommentierte und später auch Wirtschaft studiert) abstellt ist es seinen eigenes Versagen.
„Vor allem wird hier das Modell noch nicht als Wirklichkeit verkauft“ ist eine superdreist gegenüber den Lehrkräften. Wenn der Autor nicht verstanden hat das die WIWI/BWL nicht den Anspruch hat, die Realität abzubilden (sie ist dazu viele zu komplex) und auch die realitätsnähe von Prämissen (von Modellen) weniger wichtig ist als die Frage ob die Aussagen (von Modellen) zur Realität „passen“(hervorg. durch Verfasser) dann sollte er anfangen aufzuhören mit dieser -weit verbreiteten und definitiv falschen- Denkweise über Modelle. Ebenso definitiv falsch ist die (wohl) suggerierte Einschätzung Betriebswirtschaft er = Manager.
Ich halte den Autor für nicht qualifiziert genug um zu beurteilen wie man Wirtschaft lehren sollte, dazu sollte er sie erst einmal verstehen. Im Studium sind viele Lehrbeauftragte Praktiker (und gleichzeitig Wissenschaftler die es verstehen die Praxis in die Wissenschaft einzuordnen und umgekehrt). Sie sind sehr erfolgreiche ““Manager““(sie sind keine Manager!) und ich denke nicht, dass es sich die Uni leisten kann diesen Menschen auch noch Räume abzuverlangen. Wenn man mal in die Betriebe schaut sieht man wie groß das Interesse der meisten Menschen ist einem etwas zu erklären. Die Bildung sollte sich glücklich schätzen, dass es Leute gibt, die Einkommensmillionäre sind und die ihre spärliche Freizeit an der Uni verbringen um sich sozial zu betätigen. Es geht im Studium der BWL schlicht und einfach darum Grundlagen für die spätere Arbeit zu schaffen, da es für die meisten Menschen notwendig ist Geld zu verdienen. Wer sich wissenschaftlich betätigen will der wird dies sowieso schon während des Studiums tun- spätestens im Hauptstudium (wenn er dazu in der Lage ist). An der Uni genügt es aber stumpf Folien auswendig zu lernen um viele Klausuren mit 1 zu bestehen. Die Praxis sieht schwerer aus als die Uni, dort sind die Aufgaben anspruchsvoll und es werden schlicht und einfach Ergebnisse erwartet. Wer auf der Arbeit weit kommen will wird nicht darum herumkommen sich geistig zu betätigen. Es finden sich bei der Lehre der Wirtschaft viele Kritikpunkte die ich hier aber nicht aufführen kann da ich kein Bildungsexperte bin. Ich frage mich was wollte uns der Autor sagen: Wenn auf Uni Wissenschaft draufsteht muss auch Wissenschaft drin sein? „Reine“ Uni hat für die BWL-Praxis keinen Wert und wird deshalb auch nicht wirklich gefördert? Gut dann macht Ausbildungsschulen für BWLer kombiniert mit Praxis und lass nur noch diejenigen BWLer im elitären Schein der Uni sonnen die die Frage beantworten können OB die Betriebswirtschaftslehre eine Wissenschaft ist. Ich habe damit kein Problem nicht sagen zu können ich war an einer Uni. Übrigens dürfte dann viele von denen die sich hier verewigt haben nicht als BWLer an die Uni. Denn die meisten Kommentatoren waren nicht weniger plump als der Autor. Die „Maslowsche Bedürfnisspyramide“ ist empirisch anhand von Verbrechern hergeleitet worden und wurde nicht einfach mal so theoretisch in den Raum gestellt. Ich sehe die Brücke zu Descartes nicht auch wenn sie sehr groß sein muss- so glaube ich zumindest. Plump sind auch andere die einfach Beifall klatschen oder sagen das sie gehört haben andere meinen BWL sei keine Wissenschaft- so nimmt das ganze einen Abstimmungscharakter an- in unserer auch so tollen Demokratie glauben wohl viele sogar Fragen mit Abstimmungen beantworten zu können(Dieter Bohlen lässt grüßen). Es geht hier doch darum Kritik zu äußern, auch wenn sie lediglich darin bestehen kann das hier viele über Dinge sprechen von denen sie keine Ahnung haben und auch nicht bereit sind sich in Vorfeld mit Fragen zu beschäftigen, bevor sie Äußerungen von sich (geben Erst – denken dann Reden!).

Ich kann meinem Vorredner nur applaudieren.
Ich finde ihren Artikel durchaus interessant, jedoch auch wesentlich zu kurz gegriffen.
So sehe ich ebenfalls, dass man innerhalb der BWL stark differenzieren muss.

Mein Fachgebiet sind die Kapitalmärkte und hier wird massiv geforscht. Die Wissenschaft die hier praktiziert wird, ist eine absolut Grundlegende.
Für Marketing und Personal… mag das nicht gelten. 😉

Es gibt immer solche und solche…

BWL ist keine Wissenschaft. Als mikroökonomisches Handwerk ist sie legitim und noch akzeptabel. Seit sie sich aber in die Universitäten geschlichen und gekauft hat und – weil diese nicht alle „Spitzen-Manager“ auf einmal ertragen konnte – private Wirtschafts-„Hochschulen“ gründete, in der die Nadelstreifen unter sich sind, ist sie zu einer aufgeblasenen, selbstverliebten und anmaßenden Pseudo-Wissenschaft pervertiert. Es entstanden neben ungezählten grenzdebilen Anglismen u.a. Begriffe wie „Wirtschaftsweisen“, „Exzellenzcluster“ und „Akademische Wirtschaftselite“. Man schmückt sich mit akademischen Titeln, die man sich untereinander für ein paar absurd komplex konstruierte und formulierte Binsenwahrheiten vergibt, wie weiland Orden und Adelstitel. Ich könnte auf Anhieb 500 Seiten über die Defäkation (für BWLer: über’s Kacken) schreiben, angereichert mit unzähligen grotesken Diagrammen und Tabellen. Wäre ich BWLer, wäre mir nach meinem „Jodeldiplom“ auch die B-Promotion und nicht viel später wohl auch ein eigener Defäkationsmanagement-Lehrstuhl sicher.
Und nicht nur das. Man gönnt sich in Wirtschaftkreisen (übrigens erst 1968) einen nachgeborenen und Pseudo-Nobelpreis – zurecht umstrittenen – dessen Vater nicht Alfred Nobel war. Man sieht sich als „Geisteswissenschaftler“ (wie oben kommentiert wurde) und ist doch nur „Wirtschaftswissenschaftler“ – auch wenn dieser Begriff auch nur selbstherrlicher Euphemismus ist. Der Nutzen der pseudoakademischen BWL dient zumeist nicht dem Wohle der Allgemeinheit, sondern nur Wenigen. Ihre Waren, Produkte und Dienstleistungen werden möglichst teuer verkauft. Das ist ihr Sinn – ihr Resultat ist deshalb asozial. BWL basiert auf systematisierter Primitivität, ihr Instrumentarium stößt immanent an die Grenzen der Moral, Ethik und Legalität (Beispiele: Banken/Versicherungen, Rüstungs- und Pharmaindustrie, Energiewirtschaft… Lobbyisten etc.) – ja sie überschreiten nicht selten diese Grenzen. Ihre politischen Auswirkungen führen in der Konsequenz oft zu Konflikten bis hin zu Kriegen (Militärisch Industrieller Komplex). Die BWL, wie sie oben beschrieben wurde, ist im Grunde nichts, als ein schmutziges Handwerk für „clevere“ Leute ohne Talente und Gewissen. Sonst wären sie klug. Wenn schon BWL, dann braucht sie ein philosophisches (ethisches), ja humanistisches Fundament. Das aber ist mit ihrer Lehre kaum vereinbar – denn es kostet. BWLer an einer Uni…? Überhaupt an einer Hochschule? Obwohl Atheist, sage ich: Es ist Zeit für eine erneute „Vertreibung der Wechsler/Händler aus dem Tempel“ wie es die Bibel in der „Tempelreinigung“ beschreibt! Meine Prognose: Das Gegenteil wird eintreten. Warum wohl?

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