Postmoderne Fragmente

Um hier eine neue Serie einzuführen, der ich gerne den Namen postmoderne Fragmente geben möchte, bietet sich nichts besser an, als der wohl tiefste Dialog eines Genres, das nur die Postmoderne in diesem Maße befördern konnte: dem Porno. Wurde der Welt zwar schon mit den Tagebüchern des Marqui de Sade die Richtuing ihres Werdens gezeigt, so ist doch der Geist im Alltag, die Dialektik im Profanen neu und diese Tiefe aufzuzeigen den postmodernen Fragmenten vorbehalten. Diesmal gehen wir der Frage „Warum liegt hier überhaupt Stroh“ nach:

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Wer meint, hier ginge es um den Sex und somit die Konstruktion des Menschen in seinem Streben nach mehr als reiner Rekonstruktion seiner DNA, der sieht sich getäuscht, ist doch dieser Dialog die Entbergung des Willen zum Selbst durch die entgültige Dekonstruktion der kausal-vergeistigten Wirklichkeit.